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 | Glaslexikon |
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Haustiertüren bieten Ihnen und Ihrem Haustier grösste Unabhängigkeit und Sicherheit. Schon etwas so Einfaches wie der Einbau einer Haustiertür
kann Ihre Lebensqualität und die Ihres Haustiers verbessern. Ihr Haustier kann kommen und gehen, wie es ihm gefällt – den Komfort seines
Heims geniessen oder draussen im Garten spielen – ganz ohne Ihr Zutun.
Egal, ob Sie einen grossen Hund oder eine kleine Katze haben oder eine Haustiertür in ein Fenster, eine Tür oder gar in eine Wand einbauen wollen,
wir haben die passende Haustiertür für Sie. Haustiertüren gibt es in vier Grössen – klein, mittelgross, gross und extragross – und eignen sich für
Katzen oder Hunde von fast jeder Grösse. Die Sicherheit ist ein zentrales Thema – vom einfachen mechanischen Sperrschloss bis hin zu einer durch
infrarotgesteuerten Tür. Haustiertüren besitzen einen magnetischen Schliessmechanismus, um Ihr Heim vor Regen, Luftzug und Wärmeanstieg
bzw. -Verlust zu schützen.
Heisslagerungstest für Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG). Zur Vermeidung von Spontanbrüchen ist es empfehlenswert, einen
Heat-Soak-Test durchzuführen. Bei diesem zusätzlichen Heisslufttest wird das vorgespannte Glas während
mehreren Stunden in einem speziellen Heat-Soak-Ofen einer Wärembelastung von
290 °C ausgesetzt. Wird u.a. für absturzsichernde Verglasungen aus ESG,
ESG-Fassadenplatten und nicht vierseitg linienförmig gelagerte ESG-Scheiben gefordert. Der Prüfprozess wird protokolliert.
Siehe: Heat-Soak-Test.
Der Abstand zwischen Scheibe und Heizkörper sollte 30 cm betragen. Eine in einen Rahmen eingesetzte Scheibe wird an
der Kante durch ihn abgeschattet. Entscheidend dabei ist, dass durch das Aufheizen der freien Scheibe – sei es durch Sonne oder einen
Heizkörper – an der kalten Kante Zugspannungen entstehen. Warmes Material dehnt sich aus, kaltes zieht sich zusammen. Glas ist gegen
Zugspannungen empfindlich. Bei zu grossen Werten kann es zum Bruch führen.
Viele äussere Einflüssen sind entscheidend für die Temperaturverhältnisse an der Scheibe. Die Luftbewegung zwischen dem Heizkörper und dem Glas,
das thermische Verhalten des Rahmens, die Temperaturen innen und aussen sowie die Strahlungsabgabe des Heizkörpers aber auch die Möblierung
beeinflussen die Temperaturdifferenz zwischen der warmen Fläche und der kalten Kante. Die Wärmeabgabe eines Heizkörpers ist gross bei niedrigen
Aussentemperaturen.
Dunkelfarbige Gegenstände dicht hinter einer Scheibe absorbieren die von aussen ankommende Sonnenstrahlung stärker als helle und erwärmen das Glas
zusätzlich. Werden z.B. nachträglich Möbelstücke an die Heizung geschoben, verändern sich die Bedingungen
wesentlich. Auch Vorhänge und Rollos heizen die freie Scheibenfläche bei Sonnenstrahlung auf.
Zugspannungen entstehen immer an einer kalten Kante.
Wichtig ist, dass die Temperaturdifferenz zwischen der kalten Kante und freien Scheibenfläche klein bleibt, sonst entstehen an der Kante
Zugspannungen, die zum Glasbruch führen können.
Deshalb sind die 30 cm Abstand zwischen Heizkörper und Glas ein Richtmass. Je kleiner er wird, desto grösser wird
das Bruchrisiko. Ein eventueller Strahlungsschutz zwischen Glas und Heizkörper kann dies verbessern, wobei auf die Reinigung der Zwischenräume zu
achten wäre.
Glaskeramik, leicht gelblicher Farbton. Werden in der Regel bei Kaminöfen oder als Spritzschutz vor offenen Kaminen eingesetzt. In der Regel
halten diese Gläser Temperaturen bis 700°C aus.
Siehe: Haustiertüren.
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I
Ungefärbte Gläser besitzen hohe Lichtdurchlässigkeiten im Wellenlängenbereich von 780 bis 2800 nm (von 780 nach 2800 nm hin abfallend). Bei
Kalk-Natron-Silicatgläsern tritt eine Absorptionsbande bei 2,85 m auf.
Bildung einer Glasinsel (Bruchkante berührt nirgends den Scheibenrand). Tritt häufig bei TVG auf.
Bedingt durch die optimale Planparallelität von Floatglasscheiben kann es bei bestimmten Lichtverhältnissen zu physikalisch bedingten optischen
Erscheinungen kommen. Diese machen sich durch regenbogenartige Flecken, Bänder und Ringe bemerkbar, die beim Druck auf die Scheibe ihre Lage
verändern. Interferenzen sind rein physikalisch bedingte Lichtbrechungs- und Überlagerungserscheinungen, sie treten nur in Fällen auf, bei denen zwei
oder mehrere Floatglasscheiben hintereinander angeordnet werden. Es handelt sich somit bei diesen Interferenzen um Erscheinungen, die als Ausdruck
einer ausgezeichneten Floatglasqualität anzusehen sind. Kein rügbarer Mangel.
Auftretende Regenbogenfarben auf der Glasoberfläche (z.T. durch teilweise Zersetzung der Oberfläche). Kann auch
künstlich durch Beschichtung erzeugt werden.
Ein Isolierglas besteht aus mindestens zwei Glasscheiben, die am Rand ringsum durch einen Abstandhalter voneinander getrennt sind. Zwischen
Abstandhalter und Glas befindet sich die erste Dampfsperre, die den Scheiben-Zwischenraum (SZR) nach aussen hermetisch abdichtet. Eine weitere
Dichtung wird um die Kante dieses Gesamtpakets herum gezogen. Durch sie werden die Scheiben mechanisch miteinander verbunden. Im Abstandhalter
befindet sich ein Trocknungmittel, das dem nach aussen hermetisch abgeschlossenen SZR die Feuchtigkeit entzieht. Damit kann in ihm bei niedrigen
Aussentemperaturen kein Kondensat entstehen. Wird der Randverbund undicht, dringt also feuchte Luft in ihn ein, kommt es zur Kondensation auf den
Oberflächen, die zum SZR zeigen. Die Isolierglaseinheit wird «blind».
Die Dichtebenen können z.B. durch Dauerfeuchtigkeit im Bereich der Kante des Isolierglases zerstört werden.
Deshalb soll ein Glasfalz immer ausreichend entlüftet sein. Zur Erhöhung der Wärmedämmeigenschaften wird eine der zum SZR zeigenden Glasoberflächen
mit einer emissionsarmen Schicht versehen, die den Strahlungsaustausch zwischen den Scheiben des Isolierglases reduziert. Mehr Wärmeenergie
verbleibt im Raum. Die Temperatur der raumseitigen Scheibe steigt an – die Behaglichkeit steigt. Durch einen weiteren Zwischenraum (drei
Scheiben und zwei SZR) kann die Wärmedämmung nochmals erhöht werden. Durch den hermetisch nach aussen abgeschlossenen SZR kann sich bei
barometrischen Luftdruckschwankungen (aussen Hoch- oder Tiefdruck) der Druck in ihm nicht ausgleichen. Der Luftdruck im SZR entspricht dem, der bei
der Fertigung geherrscht hat. Steigt der äussere barometrische Luftdruck an, kommt es zum «Einbauchen» der Scheiben
bzw. bei niedrigem Aussendruck zum Ausbauchen. Diese physikalische Erscheinung wird als
«Verzerrung» bei Betrachtung der Scheiben wahrgenommen.
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J
Technisch kein Problem mehr, die Hauptanwendungsgebiete sind Sichttrennungen von Verwaltungsräumen, Operationsbereiche, Einsatz an Orten, wo
normale Jalousien nicht möglich sind.
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K
Älteste bekannte und weitest verbreitete Glasart, die neben Kieselsäure vor allem Kalk und – als Flussmittel – Natron oder
Soda enthält.
Die gerade Kante bildet mit der Glasoberfläche einen Winkel von annähernd 90° (Schnittkante). Siehe auch: Kantenbearbeitung.
Geschnittenes oder gesägtes Glas hat scharfe Kanten, die bearbeitet werden können. Je nach Anforderung gibt es in der Praxis die passende
Kantenbearbeitung. Die verschiedenen Möglichkeiten sind nachstehend aufgeführt.
- Schnittkanten
Das Glas wird mit einem Diamanten oder einem Hartmetallrädchen angeritzt und anschliessend gebrochen. Die dabei entstehenden Bruchkanten sind
unbearbeitet und scharfkantig
- Gesäumte Schnittkanten
Das Glas mit einer scharfen Schnittkante (wie unter Punkt 1) ist zusätzlich gesäumt (entgratet, angefast). Die Schnittkante ist nicht mehr
scharfkantig, so dass die Verletzungsgefahr stark reduziert wird.
- Rodierte Kante
Die Bruchfläche der Gläser ist matt geschliffen.
- C-Kantenschliff
Die Kante ist wie ein «C» im Schleifverfahren verrundet. Sie ist matt.
- Facettierte Kanten
Das Glas wird im Kantenbereich mit einer Facette versehen, die ebenfalls im Schleifverfahren angebracht wird. Eine Facette ist im allgemeinen
grösser als ein Saum und kann jeden gewünschten Winkel zwischen 20 und 70° haben.
- Polierte Kanten
Die unter Punkt 3–5 aufgeführten Kantenausführungen können zusätzlich blank poliert werden.
- Gestossene Ecken
Die spitzen Ecken der Gläser in rechteckiger Form werden angeschrägt, um die Verletzungsgefahr zu vermeiden.
Werden aus Sicherheitsanforderungen, z.B. im Geländer, Verbundsicherheitseinheiten aus Einscheibensicherheitsglas
ESG, bzw. teilvorgespanntem Glas TVG hergestellt, kann es fertigungsbedingt zu einem Versatz an der Kante
kommen. Für VSG-Einheiten aus 2X Float ist das Höchstmass für den Versatz von Kanten in der Norm SIA 331.405 «Glas im Bauwesen –
Verbundglas und Verbundsicherheitsglas – Teil 5: Masse und Kantenbearbeitung» gleichlautend mit EN ISO 12543 Teil 5, Ausgabe 1998,
festgelegt. Sie sind abhängig von den Abmessungen der Scheiben. Das zulässige Höchstmass für den Versatz kann hierbei zwischen
2 und 6 mm liegen.

Während die Kanten nach dem Herstellen von VSG aus Floatglas nachträglich geschliffen werden können, ist dies bei
ESG und TVG nicht mehr möglich. Solche Bearbeitungen an
ESG und TVG sind Beschädigungen und können später zu Bruch führen. In den Normen für ESG (SIA 331.211) und für TVG (SIA 331.201) wird ausdrücklich
darauf hingewiesen.
Bezeichnung für Ornamentglas. Es gibt die Strukturausführung in kleingehämmert und grossgehämmert.
Siehe: Haustiertüren.
Quarzglas (nahezu aus 100% SiO2) mit extrem hoher Temperturwechselbeständigkeit und hoher UV-Durchlässigkeit.
Die Verklotzung einer Glaseinheit hat die Aufgabe, die Lage der gesamten Glaseinheit im Rahmen so zu fixieren, dass die Lastabtragung über die
Befestigungen der Rahmenkonstruktion bzw. über die Aufhängepunkte der Flügel erfolgt.
Der Klotz muss gegen Feuchtigkeit resistent aber auch verträglich sein mit den verwendeten Dichtstoffen - z.B.
Randverbund der Isolierglaseinheit, Abdichtungsmaterialien sowie den Rahmenmaterialien. Geeignete Klötze sind z.B.
Hartholzklötzchen mit einwandfreier Imprägnierung oder Kunststoffklötze mit nachgewiesener Dauerdruckfestigkeit, Alterungsbeständigkeit und
chemischer Verträglichkeit (siehe oben).
Die Lage der Klötze wird durch die Fensterart, z.B. Dreh-/Kippfenster bestimmt.

Haftfestigkeit eines Stoffes in sich.
Feuchtigkeit, die sich z.B. aus der Luft an zu kalten Bauteilen (Wärmebrücken) niederschlägt, wenn die
Sättigungsfeuchte überschritten ist. Tritt z.T. bei Wärmedämmgläsern mit hoher Isolationsgüte während der
Übergangszeiten auf (Beschlag der Aussenscheiben).
Nach innen gewölbt, vertieft.
Nach aussen gewölbt, erhaben.
Bleioxidhaltiges, klares Qualitätsglas, das sich u.a. duch besonders hohen Glanz auszeichnet.
Edelgas, wird zur Verbesserung des U-Wertes bei Isoliergläsern als Gasfüllung herangezogen.
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L
Zweite Phase im Glasschmelzprozess, während der unter Durchmischung Glasblasen aus der flüssigen Masse entweichen; folgt auf die Rauhschmelze.
Natürliches Tageslicht ist nicht nur für das Auge angenehmer als künstliches Licht, Tageslicht beeinflusst unseren Stoffwechsel und den
Hormonhaushalt. Da Glas als transparenter Baustoff verwendet wird, kommt der Lichtdurchlässigkeit eine besondere Bedeutung zu. Die
Lichtdurchlässigkeit (LT-Wert) bezeichnet den prozentualen Anteil der Sonnenstrahlung im Bereich des sichtbaren Lichtes (380–780 nm). Der
LT-Wert ist abhängig von der Glasdicke und der Zusammensetzung des Glasgemenges sowie von allfälligen Beschichtungen.
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M
Gussglasspezialität (kleine eingeprägte Quadrate).
Gussglasspezialität (eingeprägte Längsrillen).
Gussglasspezialität (kleine eingeprägte längliche Rechtecke).
Siehe: Ätzen.
Durch Sandstrahlen (sandmatt) oder durch Ätzen (säurematt) einseitig oder zweiseitig mattiertes Flachglas. Erhöhte Empfindlichkeit gegenüber
Verschmutzung. Matt-Effekt wird bei VSG durch Verwendung einer matten Folie erreicht.
Oberflächenbearbeitung des Glases durch Ätzen, Sandstrahlen oder Schleifen.
Farbloses Glas mit einer milchig getrübten Überzugsschicht (Überfang).
Alle Scheibenformen, die vom Quadrat bzw. Rechteck abweichen. (genormt)
Einfacher homogener Scheibenaufbau (im Gegensatz zum Doppelverbund wie bei VSG).
Glasherstellung mittels Glasmacherpfeife. Wird noch zur Fertigung vieler Farb- und Spezialgläser
bzw. im Kunsthandwerk ausgeübt.
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O
Nachträgliche Bearbeitung der Oberfläche von Flachgläsern durch Schleifen, Ätzen,
Sandstrahlen, Eisblumieren und Emaillieren.
Undurchsichtig.
Opakes Glas mit Zusatz von Fluorverbindungen.
Mit Hilfe von Prägewalzen mit einem Dekor versehenes Gussglas.
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P
Photovoltaik bezeichnet die direkte Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie mittels Solarzellen. Der Umwaldlungseffekt beruht auf dem
bereits 1839 von Alexander Bequerel entdeckten Photoeffekt. Unter Photoeffekt versteht man die Freisetzung von positiven und negativen Ladungsträgern
in einem Festkörper durch Lichteinstrahlung. Strahlt die Sonne auf die Zelle, baut sich zwischen der Ober- und Unterseite eine Gleichspannung auf.
Sogenannte Kontaktfinger sammeln diese Energie und führen den Strom aus der Zelle heraus.
Markenname von Röhm, auch als Acrylglas bekannt. Siehe auch: Acrylglas.
Sauberer Saum, Breite je nach Glasstärke, Schnittflächen sind blank poliert. Siehe auch: Kantenbearbeitung.
Dauerelastischer Dichtstoff, mit dem der Abstandhalter einer Isolierglaseinheit versehen wird, dass kein Wasser eintreten kann.
Siehe auch: Isolierglas.
Ein Glas, das auf Knopfdruck durchsichtig oder undurchsichtig gemacht werden kann. Es garantiert somit auf Wunsch und wann immer Sie wollen
Privatsphäre, lässt Ihnen aber auch die Möglichkeit des Durchblicks wie durch ein normales Fenster.

Gussglas mit U-Profil (breiter Steg, schmale Flansche). Ornamentierte Oberfläche. Auch mit Drahteinlage.
Siehe: Profilbauglas.
Abkürzung für Polyvinylbutyral.
Zähelastische Zwischenfolie bei VSG. Einfache Foliendicke 0,38 mm. Je mehr Folien eingesetzt werden, desto höher ist
die Resttragfähigkeit.
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